Bienenstich & Rezension: Deutsche Lieblings-Gerichte

Am letzten Wochenende habe ich einen echten, deutschen Klassiker ausgesucht. Dekorationstechnisch gibt er nicht so viel her, dafür aber 1000% beim Geschmack. – Der leckere Bienenstich!

Ich habe dazu eines der Kochbücher aus meiner inzwischen immer umfangreicher werdenden Kochbuch-Bibliothek zu Rate gezogen: Deutsche Lieblings-Gerichte – Das Heimatkochbuch“.

 
Meine ausführliche Meinung zum Buch findet Ihr weiter unten in diesem Beitrag, im Rahmen einer kleinen Rezension. Ich hoffe, dass Ihr Euch damit ein Bild zum Buch machen könnt.

Zutaten

Für den Teig

  • 250ml Milch
  • 500g Mehl
  • 20g frische Hefe
  • 75g Zucker
  • 75g Butter
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Fett für das Blech

Für den Belag

  • 100g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 EL Milch
  • 200g Mandelblättchen

Für die Füllung

  • 2 Eigelb
  • 2 EL Zucker
  • 90g Speisestärke
  • 1l Milch
  • 80g Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150g Butter

   

Zubereitung (Teig)

  1. Milch erwärmen.
  2. Mehl in eine große Schüssel sieben.
  3. In die Mitte des Mehls eine Mulde drücken.
  4. Hefe hineinbröseln.
  5. 1/2 TL Zucker darüber streuen.
  6. Hefe mit etwas lauwarmer Milch und etwas Mehl vom Rand zu einem dicken Brei verrühren (siehe oben).
  7. Diesen Vorteig etwa 10 Min an einem warmen Ort gehen lassen.
  8. Nun die Butter in einem Topf zerlassen und in die Milch rühren.
  9. Nach und nach den restlichen Zucker, die lauwarme Flüssigkeit sowie 1 Prise Salz zu dem Teig geben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts unterrühren.
  10. Teig mit den Händen weiterkneten, bis er nicht mehr klebt. (Ggf. Noch etwas Mehl unterkneten.)
  11. Teig abgedeckt an einem warmen Ort (ich habe ein Warmwasserbad gemacht) etwa 1 Std. gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
  12. Teig nun noch einmal gut mit den Händen durchkneten.
  13. Backblech einfetten und den Teig darauf ausrollen (Ich habe noch einen Backrahmen darum gelegt, da ich einen sehr breiten Backofen habe, das Rezept ist auf Standardbacköfen ausgelegt.)
  14. Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  15. Nun weiter machen beim Belag…

  

Zubereitung (Belag)

  1. Die Butter zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker und Milch in einem Topf zerlassen.
  2. Mandeln unterrühren und alles aufkochen.
  3. Etwas abkühlen lassen und auf den Teig streichen.
  4. Den Teig nochmals 10 Min gehen lassen.
  5. Dann 15-20 Min auf der mittleren Schiene backen.
  6. Den Kuchen abkühlen lassen, vierteln und jedes Viertel waagerecht in der Mitte durchschneiden.
  7. Weiter geht es mit der Füllung…

Zubereitung (Füllung)

  1. Eigelb mit 1 EL Zucker und der Speisestärke vermischen.
  2. 250ml Milch unterrühren.
  3. Restliche Milch mit restlichem Zucker , Puderzucker und Vanillezucker aufkochen.
  4. Topf vom Herd nehmen und die Eigelbmischung unter ständigem Rühren in die heiße Milch einrühren.
  5. Erneut unter Rühren aufkochen lassen.
  6. Vom Herd nehmen und unter mehrmaligem Rühren auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. (Wichtig: Es sollte sich keine Haut bilden!)
  7. Die zimmerwarme, weiche Butter schaumig rühren und erst einen Teil, dann den Rest unter die Creme rühren.
  8. Nun den Kuchen mit der Creme füllen.
  9. Servieren und genießen!

Buchrezension

„Deutsche Lieblings-Gerichte – Das Heimatkochbuch„, erschien im Naumann & Göbel Verlag und ist schon für 9,99€ erhältlich, z.B. bei Amazon oder im örtlichen Buchhandel (ISBN 978-3-625-17399-1).

  

Dies sagt der Verlag über das Buch

„Wie schmeckt Heimat? Für den einen nach Matjessalat, Stockfisch mit Pellkartoffeln und Roter Grütze, für den anderen nach Reibekuchen, Sauerbraten und Armen Rittern und für den dritten wiederum nach Krautsalat mit Speck, Semmelknödel und Schwarzwälder Kirschtorte. Aber eines haben all diese Gerichte gemein: Sie wecken Erinnerungen an unbeschwerte Kindertage und bringen immer ein wohlig-warmes Gefühl mit auf den Tisch. 

Doch die regionalen Klassiker der deutschen Küche haben viel mehr zu bieten als nostalgische Andenken, nämlich Vielfalt, Tradition, Kochkunst und einfach guten Geschmack! Für einen zeitgemäßen Genuss haben wir manche Gerichte in diesem Buch ein wenig modernisiert, viele aber auch so belassen, wie sie schon die Oma kochte. Ob Salate, Suppen oder kleine Gerichte, Hauptgerichte mit Fleisch oder Fisch, regionales Gemüse oder leckere Süßspeisen, in diesem Buch finden Sie die schönsten Lieblingsrezepte zwischen Ostsee und Alpen. […] Jedes Rezept mit brillantem Farbfoto und ausführlicher Schritt-für-Schritt-Anleitung“

Meine bescheidenen Gedanken dazu

Insgesamt finden sich auf knapp 200, bunt bebilderten Seiten 100 und ein Rezept, wenn ich mich nicht verzählt habe. Das Kochbuch ist dabei in die Bereiche Salate & Suppen; Kleine Gerichte; Fleisch & Geflügel; Fisch & Meeresfrüchte; Gemüse, Kartoffeln & Co. sowie die lebenswichtigen Süßspeisen & Kuchen unterteilt.

Es handelt sich um ein Hardcover-Kochbuch, was mir persönlich sehr entgegen kommt, denn ich finde, diesverleiht dem Buch einen zusätzlichen hochwertigen Touch. Die Seiten sind aus etwas dickem Papier und glatt. Sollte einmal etwas darauf kleckern, kann man es abwischen, ohne dass das Buch gleich starken Schaden nimmt.

Besonders gut gefällt mir, dass wirklich zu nahezu jedem Rezept ein seitenfüllendes, Appetit machendes Bild vorhanden ist. Ich bin einfach ein optischer Mensch, und wenn ich vorher schon sehen kann, was hinterher dabei rum kommt oder besser gesagt kommen kann, dann ist das ein großes Plus!

Ein sehr schönes Detail sind die angegebenen Zubereitungszeiten sowie die Nährwertangaben zu jedem Rezept. Dies ermöglicht ein optimales Zeitmanagement und lässt es zu, dass man trotz der leckeren Gerichte noch seine Diät ein wenig im Auge halten kann (oder zumindest kann man es versuchen).

Nun lasse ich zunächst noch ein paar Bilder aus dem Inhalt sprechen:

  
    
  
Für alle, die die heimische Deutsche Küche lieben und Rezepte aus der Kindheit Wiederentdeckung möchten, für die ist dieses Buch lohnenswert. Auch als Mitbringsel für deutschsprachige Freunde, die im Ausland leben ein absoluter Tipp.

Was sind denn Eure absoluten Lieblingsgerichte aus der Kindheit? Würde mich freuen, wenn Ihr die Rezepte hier im Blog mit mir und den anderen teilt.

Über einen Kommentar von Dir freue ich mich sehr!

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