Donauwelle

Wie der eine oder die andere von Euch vielleicht schon mitbekommen hat, hatte ich diese Woche Geburtstag. Da es mitten in der Woche war, bin ich natürlich arbeiten gewesen. Dort angekommen hat mich dann ein leckerer von den Kollegen gebackener Topfkuchen erwartet. Klasse!

Und wie es sich gehört, habe ich natürlich auch etwas für die Kollegen mitgebracht. Eine Donauwelle, die ich den Abend vorher „mal eben“ noch gebacken habe. Hat auch nur bis etwa 2 Uhr Nachts gedauert, bis sie dann endlich komplett fertig war 😉

Aber, der Aufwand hat sich gelohnt und sie ist komplett verschwunden.

Donauwelle_Geburtstagskuchen

Zutaten 

Die Zutaten habe ich für Euch in drei Teile aufgeteilt (Teig, Buttercreme und Glasur) und dies auch entsprechend gekennzeichnet. So habt Ihr an den verschiedenen Stellen des Rezepts immer die notwendigen Zutaten parat und etwas mehr Platz auf der Arbeitsfläche.

Teig (1/3)

  • 2 Gläser Sauerkirschen (je 350g abgetropft)
  • 250g weiche Butter oder Margarine
  • 200g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 375g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 20g Backkakao
  • 1 EL Milch

Donauwelle_Teig

Buttercreme (2/3)

  • 1 Pck. Vanillepudding-Pulver
  • 100g Zucker
  • 500ml Milch
  • 250g weiche Butter

Donauwelle_Schokoteig

Glasur (3/3)

  • 200g Zartbitterkuvertüre
  • 2 EL Speiseöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl)

Donauwelle_KirschenTrocknen

Zubereitung

  1. Als erstes solltet Ihr Euch entscheiden, ob Euch die Donauwlle als Blechkuchen reicht, oder ob Ihr, wie ich, die Donauwelle in einer bestimmten Größe benötigt. Bei der Blechvariante nehmt Ihr einfach ein tiefes Backblech als „Backform“, bei der bestimmten Größe nehmt Ihr einen Backrahmen zur Hand.
  2. Das Blech einfetten und bei der Backrahmen-Variante am besten mit Backpapier auslegen (damit Ihr die Donauwelle später an Ihren Ort der Bestimmung leichter versetzen könnt.)
  3. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen (160 Grad Umluft).
  4. Kirschen abgießen und abtropfen lassen.
  5. Weiche Butter mit dem Handmixer geschmeidig rühren.
  6. Unter stetigem Rühren Zucker, Vanillinzucker und Salz in 3 Schüben hinzugeben.
  7. Jetzt auf höchster Stufe jedes Ei einzeln hinzugeben und jeweils etwa 30 Sekunden unterrühren (höchste Stufe).
  8. Mehl und Backpulver und zwei Schüben hinzugeben und unterrühren (mittlere Stufe).
  9. Etwa zwei Drittel des Teiges abnehmen und im Backrahmen glatt streichen.
  10. Kakao sieben, mit der Milch vermengen und in den übrigen Teig einrühren, bis er gleichmäßig gefärbt ist.
  11. Nun diesen Schokoteig gleichmäßig auf dem hellen Teig verteilen.
  12. Die abgetropften Sauerkirschen auf einem sauberen Küchentuch kurz abtrocknen.
  13. Dann auf dem Teig verteilen und leicht runterdrücken (auf diese Weise entstehen die typischen Wellen im Teig).

Donauwelle_KirschenEindruecken

  1. Nun wird das Backblech im unteren Drittel in den Backofen geschoben.
  2. Den Boden etwa 40 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Heißluft) abbacken.

Donauwelle_ImOfen

  1. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe den Boden auf dem Blech, auf einem Abkühlgitter, erkalten lassen.

Donauwelle_Auskuehlen

Donauwelle_Abkuehlgitter

  1. Während der Boden im Backofen backt, kann die Buttercreme vorbereitet werden. Dafür mit Zucker und Milch den Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen.
  2. Den Pudding erkalten lassen (nicht im Kühlschrank). Damit sich keine Haut bildet, die Oberfläche mit einem Stück Backpapier abdecken.
  3. Sobald der Pudding Zimmertemperatur errreicht hat, die weiche Butter geschmeidig schlagen.
  4. Den Pudding unter ständigem Rühren löffelweise hinzufügen.

Donauwelle_Buttercreme_1

  1. Die Buttercreme gleichmässig auf dem erkalteten Boden verstreichen.
  2. Den Kuchen nun mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Donauwelle_Buttercreme_2

  1. Für die Glasur die in Stücke gebrochene Kuvertüre zusammen mit dem Öl in der Mikrowelle oder im Warmwasserbad schmelzen und gleichmäßig verrühren.
  2. Die Glasur nun auf die fest gewordene Buttercreme verstreichen.

Donauwelle_Glasur

  1. Die Donauwelle in Stücke schneiden, servieren und genießen!

Ich hoffe, ich konnte Euch mit dieser Anleitung dazu animieren, diese wirklich leckere Variante der Donauwelle einmal selber zu backen. Es geht wirklich einfacher als man denkt. Ihr solltet lediglich genug Zeit einplanen, denn die Kühlzeiten, die während des Backens einzuhalten sind, sind nicht unerheblich.

Habt Ihr andere Varianten der Rezepte schonmal ausprobiert? Gefällt Euch der Beitrag? Dann würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen 😀

Donauwelle_Tortenstueck

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