„Frohes neues Jahr“-Torte 2016 (Wunderkuchen)

Frohes neues Jahr 2016!

Ich hoffe, Ihr seid alle gut rüber gekommen und habt Eure Vorsätze gefasst und noch nicht verworfen.

Wir haben zusammen mit Freunden in Essen gefeiert. Dazu habe ich mich an eine Sylvester- bzw. Neujahrstorte gemacht. Da die Gäste alle spanischsprachig waren natürlich mit „Feliz Año Nuevo“ stilecht auf Spanisch. Der Plan war, die Torte wie eine Uhr aussehen zu lassen, aus der in der Mitte eine Flasche Sekt geschossen kommt. Ich weis, nicht neu, aber die Idee hat mir sehr gefallen.

  

Unglaublich aber wahr, dies ist mein erster Wunderkuchen. Ich muss sagen er ist schön  fest geworden (dabei lockerer als ein Rührkuchen) und ließ sich sehr gut schneiden. 

Für mich persönlich ist er ein wenig zu saftig, aber da sind die Geschmäcker ja bekanntlich verschieden.

Ich denke für Motivtorten wirklich eine gute Wahl, da er sehr stabil ist. Für normale Kuchen würde ich aber eher einen Biskuit machen, der dann auch weniger Umdrehungen in Sachen Kalorien hat. 😉

  

Zutaten

  • 6 Eier
  • 300g Zucker
  • 300ml Flüssigkeit (Ich habe in diesem Fall Apfelsaft genommen, es gehen aber auch (Butter-)Milch , Wasser, Kaffee oder Eierlikör, etc…)
  • 300ml Öl
  • 450g Mehl
  • 1,5 Pck. Backpulver
  • Salz
  • ggf. Backkakao (1-2 EL)

Ich habe diese Menge in meiner 26er-Springform gebacken und 7,5 – 8cm hohen Boden bekommen. Man kann sicherlich noch ein Drittel mehr dazu tun, um einen höheren Boden zu bekommen. Von Oben nach unten sind die Mengen dann 8, 400, 400, 400, 600, 2.

  

Zubereitung

  1. Eier, Zucker und etwas Salz 5-10 Min. schaumig schlagen (je länger, desto besser).
  2. Saft und Öl unter langsamen Rühren zügig hinzugeben.
  3. Mehl sieben und mit dem Backpulver und ggf. Backkakao nach Geschmack mischen.
  4. Die Pulvermischung unter die Eiermasse heben.
  5. Springform einfetten bzw. mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen.
  6. Ca. 45 Min. bei 180 Grad Umluft backen (Nicht vergessen: Jeder Ofen ist anders, daher ein Auge schon ab Minute 40 darauf haben und die Stäbchenprobe nicht vergessen!)
  7. Nachdem der Boden fertig gebacken ist, aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen.
  8. Für die Füllung habe ich den Boden in drei Teile geteilt. (Ich muss definitiv noch üben, dass es gerade wird, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.)
  9. Auf die beiden Zwischenschichten habe ich dann ein ganzes Glas Sonnenfrüchte „Süße Orange“ verteilt.

Weiter geht es mit der Ganache und der Dekoration. Wen nur das Wunderkuchen Rezept interessiert, der ist jetzt schon fertig. 😉

  

Für die Ganache habe ich zwei Weihnachtsmänner (250g Vollmilchschokolade) und Zartbitterkuvertüre (200g) mit 200g kurz aufgekochter Sahne eingeschmolzen. Nach dem übergießen 5 Minuten warten und dann alles zu einer glatten Ganache verrühren. Dann einige Stunden stehen lassen.

  

Die Neujahrstorte sollte eine kleine Flasche Sekt beherbergen. Dafür habe ich ein Glass genommen, dass etwa den gleichen Umfang wie die Flasche hat, und ein Loch leicht schräg in den Boden gestochen. Die Reste einfach mit einer Gabel herauslöffeln.

Jetzt die Ganache (ggf. Einige Sekunden in der Mikrowelle aufweichen) aufgetragen, kühlen lassen und eine zweite Schicht auftragen, bis alles so glatt wie möglich ist. (Da muss ich mich auch noch etwas in Geduld üben.)

  

Für die Fondantschicht habe ich diesmal MassaTicino verarbeitet und ca. 500g in weiß verarbeitet. Ich habe eine wirklich klasse Ausrollmatte, auf der ich keinen Puderzucker oder dergleichen zum Ausrollen benötige. Der Fondant ist schon süß genug, da muss man nicht noch mehr rein tun.

Meine Technik ist sicher nicht die, die man immer überall sieht, aber für mich hat es immer gut geklappt, die Fondantdecke komplett mit Backmatte auf die Torte zu legen und dann die Matte vom Fondant zu lösen statt umgekehrt.

Die Ränder einfach mit einem Pizzaschneider grob abschneiden und den Fondant mit einem Glätter glätten. (Ich habe diesemal wirklich sehr dünn ausgerollt, so dass ich nicht viel Masse zum glätten hatte. Es hat sich dann gerächt, dass die Ganach nicht 100%ig glatt war.)

Das Loch für die Flasche sternförmig mit einem scharfen Messer einschneiden und nach innen wegklappen. Den unteren Teil der Flasche in Frischhaltefolie wickeln (so bleibt die Torte sauber und essbar) und in das Loch stecken. Die überstehenden Enden der Folie einfach mit einem stumpfen Messer nach unten in das Loch drücken.

  

Für die weitere Deko lasse ich jetzt einfach ein paar Bilder sprechen, denn wie heißt es so schön? – „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…“.

  

Tipp I: Um die Buchstaben und Zahlen richtig auf der Torte zu platzieren, einfach die Ausstecher als Vorlage zum Sortieren auf die Torte legen und, wenn sie an der richtigen Stelle sind, leicht andrücken. Auf diese Weise landen sie genau dort, wo sie sein sollen.

Tipp II: Wenn Ihr Streusel mit dem gewissen Etwas braucht, aber nicht da habt, einfach etwas metallic Pulverfarbe zugeben und schütteln. (Auf dem Foto unten, wo ich die Torte schräg halte, kann man etwas sehen, dass die Sterne jetzt schön glänzen).

  

Leid kommt der Glanz und Glimmer der Torte auf den Bildern nicht so richtig zur Geltung, aber ich denke, man bekommt einen Eindruck.

Nun wünsche ich Euch nochmal ein Frohes neues Jahr 2016, viele Schlemmerprojekte und unfallfreie Tortentransporte!

 Was kam zum Einsatz? (Werbung)

  • Sonnenfrüchte „Süße Orange“ gesponsert von Zentis. (Eine wirklich fruchtig, leckere Marmelade, die nicht zu süß ist und mit feinen Fruchtstreifen versehen ist.)
  • Rainbow Dust Metallic Food Paint „Metallic Dark Gold“ gesponsert von pink-dots.de.
  • Lebensmittelfarbe Gold (Pulver) gesponsert von backfreunde.de.

 

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